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Hörgeräte Preise

Was kostet die Technik, die ich brauche?
Auf dem Markt gibt mehr als tausend unterschiedliche Hörsysteme verschiedenster Hersteller. Neben ihrem Preis unterscheiden sich diese nicht nur in der Optik oder der Leistungsstärke, sondern u.a. auch im möglichen Einsatzbereich, der Bedienbarkeit oder dem Klang-Komfort.
Da jeder Mensch andere Anforderungen stellt und "Hören" eine zum großen Teil subjektive Empfindung ist, können wir pauschal keine Aussage treffen wie viel Komfort Sie für Ihren persönlich bestmöglichen Hörerfolg benötigen. Prinzipiell sollte man festhalten, dass jedes Hörsystem in der Lage ist Ihr Sprachverstehen zu verbessern. Die massiven Unterschiede treten hauptsächlich im Bereich Klangqualität, Bedienkomfort und in der Ästhetik auf. Der Eine legt großen Wert auf eine "Knallgeräusch-Unterdrückung" der andere sucht wiederum zusätzliche Abhilfe gegen laute Windgeräusche oder möchte Hörsysteme mit Bluetooth-Anbindung.

Manch Einer möchte ein Gerät, das sich von alleine auf akustische Veränderungen in seinem Umfeld einstellt, der Andere wünscht sich eine Fernbedienung zur manuellen Justierung seines Hörsystems.

Um Ihnen dennoch die technischen und somit preislichen Unterschiede der modernsten Hörlösungen nahe bringen zu können, haben wir ein simples 6-Klassen-System entwickelt.

Vom zuzahlungsfreien über günstige Mittelklasse bis zum Premium-Gerät sind heute über 3000 verschiedene Modelle erhältlich. Preisunterschiede entstehen durch die Wahl der Bauform und vor allem durch die unterschiedliche Ausstattung mit Hörkomfort-Funktionen.

Hörkomfort-Funktionen:
Durch ausgefeilte Funktionen können Klang- und Hörkomfort eines Hörsystems deutlich verbessert werden. Dadurch sinkt die Höranstrengung im Vergleich zu Hörsystemen ohne diese Funktionen. Die bedeutendsten Hörkomfort-Funktionen sind:

Situationserkennung (auch Programm-Automatik genannt)
Heutzutage können unterschiedlichste Hörsituationen akustisch erkannt werden. Hierzu zählen unter anderem: Sprache in Ruhe, Sprache im Lärm, Musik, laute Umgebung, Wind, hallige Räume oder Autofahrten. Je nach Technologie-Stufe können viele Parameter im Hörsystem für diese Situationen optimiert werden. Alles vollautomatisch, Sie müssen nichts tun.

Binaurale Signalverarbeitung
Für unsere Ohren ist es eine Selbstverständlichkeit: sie werten das Gehörte gemeinsam über die Verknüpfung im Gehirn aus. Moderne Hörsysteme arbeiten ganz ähnlich. Rechtes und linkes Gerät tauschen ihre Daten aus und entscheiden gemeinsam, wie das Gehörte verarbeitet und wiedergegeben wird.

Richtmikrofone
Sie gehören ohne Zweifel zu den wichtigsten Funktionen eines modernen Hörsystems. Ermöglichen sie doch, Stimmen und Geräusche aus unterschiedlichen Richtungen zu verstärken oder zu dämpfen. Entspanntes und deutliches Hören ist die Folge.

Stereo-Telefonieren
Den Telefonhörer an ein Ohr halten, den Sprecher in beiden Ohren hören. So gut haben Sie noch keinen Anrufer gehört.

Impulsschallunterdrückung
Laute, klappernde oder klirrende Geräusche werden auf einen komfortablen Pegel reduziert.

Windgeräuschunterdrückung
Erkennt und reduziert automatisch störende Windgeräusche. Gut für Menschen, die sich viel im Freien aufhalten oder Sport treiben.

Kanalanzahl
Hörgeräte unterscheiden sich auch in der Anzahl ihrer Frequenzbänder. Je mehr Frequenzbänder zur Verfügung stehen, desto genauer kann das Hörsystem die Verstärkung in unterschiedlichen Situationen der Umgebung anpassen. Hier ist von 4 bis 48 Kanälen alles möglich.

Vorne/Hinten-Unterscheidung
Durch die digitale Nachbildung der Ohrmuschel kann auch bei Hörsystemen, die hinter dem Ohr getragen werden, ein natürliches Richtungshören erreicht werden. Ganz wie beim ursprünglichen Hören werden Signale von vorne heller und Signale von hinten etwas dumpfer wiedergegeben. Das erleichtert in akustisch anspruchsvollen Situationen das Lokalisieren von Gesprächspartner und Geräuschquellen.

Frequenzkompression
Einige Hörverluste sind im Hochtonbereich so stark ausgeprägt, dass eine einfache Verstärkung nicht das optimale Hörergebnis erreicht. Durch ein „Verschieben“ dieser Frequenzen in hörbare Bereiche wird das Sprachverstehen nachweislich verbessert.